Interview zum Abschluss an der DAV: Wie war das Studium, Martin Hörner?

Martin Hörner hat es geschafft: Nach zwei Jahren Vollzeit-Studium an der DAV gab es am 21. September den begehrten Doppelabschluss in der Handelskammer Bremen überreicht: Bachelor of Science (Logistics & Supply Chain Management) und staatlich geprüfter Betriebswirt (Internationales Logistikmanagement). Wie war das Studium? Das berichtet er im Interview.


Martin Hörner aus Bad Mergentheim (Baden-Württemberg), Jahrgang '89, studierte seit Oktober 2016 an der DAV in Bremen


Vollzeit in die Weiterbildung: Wie kam dieser Schritt zustande?
Bei meinem Arbeitgeber Kühne + Nagel in Eching (Oberbayern) hatte ich seit 2011 die Position des Lagerleiters eines neu eröffneten Umschlaglagers ausgeübt. Bereits seit September hatte ich berufsbegleitend bis Januar 2014 bei der IHK München eine Weiterbildung zum geprüften Logistikmeister absolviert.
Das DAV-Studium in Bremen war dann ab Oktober 2016 für mich der nächste Schritt für meine künftige Karriere. Da ich in der Region München ansässig war, kam für mich das Vollzeitstudium als einzig sinnvolle Möglichkeit in Frage, denn ich wollte mich voll auf die Inhalte des Studiums konzentrieren können. Die weitere Idee war dabei, aus meiner damals stark operativen, gewerblichen Tätigkeit nach dem Studium in eine Position mit differenzierten Schwerpunkten 'neu' einzusteigen – somit also eine klare Abtrennung zu schaffen zwischen vor der Weiterbildung und nach der Zeit an der DAV.

Warum hat Sie das Studium der DAV angesprochen?

Das Studium an der DAV war für mich die optimale Ergänzung zu meinen bisherigen Kenntnissen.
Überzeugt und imponiert haben mir dabei vor allem die Förderer der DAV, die ich auch auf der Homepage gesehen hatte. Zudem haben mir die Informationen über die Studieninhalte und YouTube-Videos sehr zugesagt und in meiner Überzeugung bekräftigt. Ebenfalls das Feedback von meinem damaligen Abteilungsleiter hat mich dazu bewegt, mich für die DAV zu entscheiden. Abschließend war auch die Förderung von Kühne + Nagel ein unterstützender Aspekt.

Gab es Alternativen zum Studium Internationales Logistikmanagement?
Mit Kühne + Nagel wurden verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten, auch bei anderen Einrichtungen, besprochen. Letztendlich lag die Entscheidung jedoch bei mir, welchen Weg ich gehen möchte. Für mich war es dann aus eben genannten Gründen aber relativ schnell klar, welchen Weg ich verfolgen möchte.

Welche Rolle haben die betriebswirtschaftlichen Inhalte bei Ihrer Entscheidung gespielt?

Die betriebswirtschaftlichen Inhalte waren für mich sehr wichtig. Aufgrund der Tatsache, dass meine Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik und der geprüfte Logistikmeister eher gewerblich orientiert sind, waren die betriebswirtschaftlichen Inhalte die sinnvolle Ergänzung zu meiner bisherigen Bildung. Meiner Meinung nach sind dies auch ausschlaggebende Grundlagen für eine weitere berufliche Karriere.

Warum haben Sie sich letztendlich für die DAV entschieden?

Förderung durch den Arbeitgeber, ansprechende Studieninhalte, gute Reputation in der Branche, einflussreiche und namhafte Branchengrößen als Förderer. Außerdem persönliche Mobilität und Flexibilität gegenüber dem Arbeitgeber aufzeigen (Umzugsbereitschaft nach Bremen, „Heimat“ und Wohnort für die persönliche Entwicklung verlegt).

Hörner startete sein Vollzeit-Studium im Wintersemester 2016

Welche fachlichen Kompetenzen haben Sie mitnehmen können?
Das wissenschaftliche Arbeiten und die Herangehensweise an Problemstellungen sind neben der branchenspezifischen (Spedition, Logistik, Management) Kompetenz, Kompetenzerweiterung und -vertiefung ausschlaggebend.
Welche sozialen Kompetenzen konnten Sie trainieren?
Insbesondere während der Gruppenarbeiten konnten Kommunikations- und Teamfähigkeit vertieft werden. Dank meiner ehrenamtlichen Aufgabe als Kassenwart des AStA hatte ich semesterübergreifend zu allen Studenten und zur Verwaltung sowie Studienleiter Thomas Zink Kontakt und konnte dadurch auch meine rhetorischen Fähigkeiten stärken.


Weiterlesen? Hier zum zweiten Teil unseres Interviews