DAV-Absolvent Robert Martin Dadanski wagte 2009 das "Abenteuer Unternehmensgründung" und startete mit vardea logistics in Bremen durch. Von den eher schwierigen ersten vier Jahren ließ er sich nicht verunsichern.
Als Speditionskaufmann und staatlich geprüfter Betriebswirt für Logistik und Verkehr hatte Robert Dadanski bereits über acht Jahre Erfahrung in der Speditionsbranche. vardea logistics bietet Kurierdienst-Transporte in ganz Europa an. Besonderheit: Das Unternehmen verfügt über keinen eigenen Fuhrpark und ist spezialisiert auf maßgeschneiderte Transporte entsprechend der individuellen Bedürfnisse von Kunden. Gerade eilige Transporte benötigen eine gute Fahrzeugauswahl. Da vardea keine eigenen Fahrzeuge auslasten muss, kann das Unternehmen je Kunde das optimale Fahrzeug auswählen. Immer im Wissen, wo ihre Partner in Europa gerade unterwegs sind.
Als Speditionskaufmann und staatlich geprüfter Betriebswirt für Logistik und Verkehr hatte Robert Dadanski bereits über acht Jahre Erfahrung in der Speditionsbranche. vardea logistics bietet Kurierdienst-Transporte in ganz Europa an. Besonderheit: Das Unternehmen verfügt über keinen eigenen Fuhrpark und ist spezialisiert auf maßgeschneiderte Transporte entsprechend der individuellen Bedürfnisse von Kunden. Gerade eilige Transporte benötigen eine gute Fahrzeugauswahl. Da vardea keine eigenen Fahrzeuge auslasten muss, kann das Unternehmen je Kunde das optimale Fahrzeug auswählen. Immer im Wissen, wo ihre Partner in Europa gerade unterwegs sind.
Zum wachsenden Kundenstamm gehören verschiedene Branchen: das Verarbeitende Gewerbe, Ge-
und Verbrauchsgüter, Investitionsgüter sowie der Bereich Handel und Dienstleistungen.
Der
Start des Unternehmens gestaltete sich allerdings durchaus holprig. Dadanski gründete 2009 mitten in der
Weltwirtschaftskrise und
ohne Eigenkapital zunächst eine "Unternehmergesellschaft" und konnte so mit PC, Fax und Schreibtisch direkt loslegen.
Problematisch erwies sich allerdings, dass Unternehmergesellschaften
im Speditionsgeschäft allgemein als wenig vertrauenswürdig gelten. In den
ersten vier Jahren waren somit einige Hürden zu nehmen: So sass man einem Frachtenbetrüger aus dem Baltikum auf und wurde von einem
Konzernkunden nicht bezahlt. Die Kombination aus Haftungsbeschränkung
und wenig Eigenkapital führte zu miserablen Bonitätsbewertungen - einige Lieferanten setzten aber eine bestimmte Bonität voraus.
2014 löste sich der Knoten!
Schlussendlich wurde doch Eigenkapital durch stille Gesellschafter eingelegt. „Nach den Stolpersteinen der ersten Jahre haben wir unseren Weg gefunden“, sagt Dadanski heute stolz. Mit Sven Meyer hat Dadanski einen starken Co-Geschäftsführer an der Seite. Meyer ist gelernter Großhandelskaufmann und schloss sein Bachelorstudium der Wirtschaftsinformatik an der Universität Bremen ab. Neben dem Back-Office kümmert er sich seit 2015 als Projektleiter Medien/IT zusätzlich um die Transportmanagement-Software. Dadanski und Meyer legen in ihrem Unternehmen auf drei Punkte besonderes Augenmerk: „Kaufmännische Vorsicht, konsequente Vertriebsarbeit und intensive Kundenpflege werden bei uns groß geschrieben.“ So wurde in den letzten Jahren genug Eigenkapital aufgebaut, um schließlich im November 2017 zur GmbH umzufirmieren.
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| Robert Dadanski (r.) und Sven Meyer sind heute gut im Geschäft |
Im Rückblick resümiert der ehemalige DAV-Absolvent, dass genügend Startkapital absolut sinnvoll ist, um „Luft zum
Atmen“ zu
haben: „Die Unternehmergesellschaft als Ersatz der
englischen Limited scheint attraktiv für Gründer, um ohne Kapital
eine Haftungsbeschränkung zu
erlangen. Genau diese beiden Faktoren führen aber zum
Vertrauensverlust bei
Geschäftspartnern."
"Was ich an der DAV gelernt habe, dient mir bis heute als solides Fundament für die Unternehmensführung."
Wir meinen: Weiter so!, und behalten unsere Absolventen, die sich in das Abenteuer Unternehmensgründung wagen, auch in Zukunft ganz besonders im Auge.
Anm.: Originalversion dieses Textes erschien erstmals im Dez. 2017 (Semesterzeitschrift)
