Interview: Wie bereitet das DAV-Studium auf Führungsaufgaben vor?

Martin Hörner startete sein Berufsleben bei Kühne + Nagel in Oberbayern. Doch der Job als Lagerleiter  reichte ihm nicht: Nach einer IHK-Weiterbildung zum geprüften Logistikmeister startete er sein Studium an der DAV. Im September 2018 hielt er den begehrten Bachelor-Abschluss in der Hand und steigt jetzt als Business Process Manager bei seinem alten Arbeitgeber wieder ein. Letzte Woche hat er uns hier verraten, warum er sich fürs Studieren entschieden hat - heute erläutert Martin Hörner, was das DAV-Studium aus seiner Sicht so produktiv macht.


Herr Hörner, wie würden Sie den Kontakt zu der Verwaltung und den Dozenten an der DAV beschreiben?
Aus meiner Sicht war es immer ein sehr gutes Verhältnis zur Verwaltung, den Dozenten sowie zum Studienleiter Thomas Zink. Alle Beteiligten waren für Gespräche und Hilfestellungen stets offen und erarbeiteten gemeinsam konstruktive Lösungsvorschläge. Ebenfalls für studienübergreifende Themen erhielt man jederzeit gute Ansprechpartner und hilfreiche Tipps, z.B. wie sich das breit aufgestellte Absolventen-Netzwerk bereits während des Studiums nutzen lässt.

Einmal um die Welt, wie es sich für echte Logistiker gehört: Studienfahrt nach Afrika

Was hat das Campusleben ausgemacht?
Es wurde geprägt durch tolle und kompetente Dozenten, Erfahrungsaustausch mit Kommilitonen, abendliche Veranstaltungen, Exkursionen zu Unternehmen und branchenrelevanten Veranstaltungen (transport logistic München, Deutscher Logistik-Kongress Berlin, CeMAT Hannover), unsere internationalen Studienreisen nach Shanghai und Afrika und durch das Kennenlernen von Entscheidern aus der Logistik.

Hörner und einige seiner Kommilitonen beim Besuch des Deutschen Logistik-Kongresses in Berlin, welcher als großes Branchenevent seit 35 Jahren jährlich von der BVL ausgerichtet wird, der Trägergesellschaft der DAV


Exkursionen gehören bei uns fest zum Lernen dazu! Der Besuch des Frankfurter Flughafens ist dabei nur eines von vielen interessanten, lehrreichen und vor allem abwechslungsreichen Highlights

Was würden Sie sagen, wie war der Zusammenhalt zwischen den Studenten?
Ich habe einen äußerst guten Zusammenhalt erlebt! Die gegenseitige Unterstützung war besonders in unserem Semester (Wintersemester 2016) von Anfang an sehr ausgeprägt. Auch semesterübergreifend wird und wurde Unterstützung zwischen den Studenten stets gelebt.



Gibt es ein Zitat, das die Studienzeit an der DAV auf den Punkt bringt?
Leistungsorientiertes, familiäres Flair mit hervorragender Vorbereitung auf kommende Führungsaufgaben.

Warum würden Sie zukünftigen Studieninteressenten die DAV empfehlen?
Empfehlen würde ich die DAV aufgrund ihrer Lerninhalte, dem allgemeinen Studienprogramm, welches von erfahrenen Dozenten sehr gut vermittelt wird. Dabei sind Gruppenarbeiten ein tolles Instrument für die Stärkung der sozialen Kompetenz und den Erfahrungsaustausch unter den Studenten. Dabei ist besonders, dass alle schon Arbeitserfahrung vorweisen können, wodurch sich tolle Gespräche und Diskussionen ergeben.

Des Weiteren ist natürlich das große, branchenspezifische Alumni-Netzwerk, unser VFA, ein Alleinstellungsmerkmal der DAV, ebenso wie die Zugehörigkeit zur BVL. Das familiäre Flair und die individuelle Hilfestellung seitens Dozenten und Verwaltung ist für Studenten sehr empfehlenswert, da man nicht einfach "eine Nummer" ist, so wie an einer staatlichen Universität.
Mit dem Bachelorabschluss, vergeben durch die Liverpool John Moores University in Großbritannien, ergeben sich außerdem zahlreiche internationale Möglichkeiten nach dem Studium.

Wie geht es jetzt für Sie beruflich weiter? Gibt es schon konkrete Pläne?
Für mich geht es nach der DAV wieder zurück zu meinem alten Arbeitgeber Kühne + Nagel. Im niederbayerischen Straubing werde ich die Aufgabe als Business Process Manager übernehmen. In dieser Position werde ich für insgesamt drei bayerische Standorte des Kühne + Nagel Landverkehrs eigenständig die Planung, Umsetzung und Kontrolle von Prozessprojekten verantworten und für diese zuständig sein. Bei den Standorten handelt es sich u.a. um Export-Gateways und überregionale HUBs.
Im Weiteren umfasst mein Aufgabengebiet auch das Rollout neuer TMS-Funktionen, Etablierung und Aufbau eines KVP sowie die Organisation und Moderation von Workshops und Trainings.


Wir behalten Herrn Hörner im Blick und berichten zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal ausführlich über seine neue Führungsposition, Aufgaben und Erfahrungen aus der Praxis.
Bis dahin wünschen wir Martin Hörner aber erst einmal einen guten Einstieg, viel Spaß und Erfolg!

Anm.: Der erste Teil unseres Interviews ist hier nachzulesen


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