Der VFA: historisch gewachsenes Alumni-Netzwerk

Noch ein Verein? Interessiert mich nur, wenn's um Fußball geht. Das mag manch einer denken, wenn er zum ersten Mal vom "Verein der Förderer und Absolventen der DAV" (VFA) hört. Aber ein Netzwerk sollte man, gerade für die eigene berufliche Planung, nicht unterschätzen - auch wenn das Wort "Verein" im ersten Moment vielleicht altbacken klingen mag!


Der VFA spielt nicht nur für Absolventen eine Rolle, wenn es um klassisches Networking geht, sondern auch für aktuell Studierende. Zwei Jahre nach dem Start des DAV-Studienbetriebs traten im September 1962 elf Studierende zur Vereinsgründung zusammen. Grund hierfür war der Gedanke, in beruflichen Fragen den Studenten mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Netzwerken: ja, aber gezielt!
Mittlerweile haben über 6.000 Nachwuchs-Logistiker das DAV-Studium durchlaufen, etwa jeder Dritte von ihnen ist anschließend in den VFA eingetreten - das bedeutet ein riesiges, generationenübergreifendes Netzwerk. Ein Pool aus Know-how, Erfahrung und Ansprechpersonen zu jedem Thema der Logistik. Wer die nächsten Schritte in seiner Karriere plant findet hier auf jeden Fall den richtigen Gesprächspartner, der entweder denselben Weg bereits gegangen ist oder mit wertvollen Kontakten weiterhelfen kann.
"Networking" mag ein überstrapaziertes Buzzword sein, dass es aber funktioniert, hält man sich in den richtigen Kreisen auf, steht außer Frage. Im VFA ist man per Du - egal ob Student oder Manager.

Sven Bley, erster Vorsitzender des VFA, auf dem Sommerfest von VFA und DAV, jedes Jahr im Juli im "Emma am See" im Bremer Bürgerpark



Aktuell Studierende auf dem traditionellen Absolventenabend auf der transport logistic in München, der weltweiten Leitmesse für Logistik und Transport


Neben launigen Events wie der jährlichen Kohltour, dem großen Sommerfest im Bürgerpark und Weihnachtsfeiern organisieren regionale Stammtische regelmäßige Treffen in ganz Deutschland.
„Stammtische funktionieren wie Familie: Wenn ich sie wertschätze, dann geben sie mir viel zurück. Auf jedem Treffen des VFA lerne ich etwas, sei es von erfahreneren Experten oder aus anderen Bereiche unserer facettenreichen Logistikbranche“
Moritz Bolte, Abschluss 2011

Spargelessen des besonders engagierten Hamburger Stammtischs. Die Planung für 2020 steht bereits

Was ermöglicht der VFA an der DAV?
Der Ehemaligen-Verein ("Alumni"-Verein) unterstützt auch den unmittelbaren Studienbetrieb, z.B. durch die Finanzierung von Exkursionen in die Praxis. Über das Netzwerk werden Gastdozenten zu Spezialthemen erreicht, und auch Pizza und Beck's nach einem Kaminabend gehen auf den VFA.

Exkursionen, z.B. zum Frankfurter Flughafen, sind fester Bestandteil des praxisorientierten Unterrichts an der DAV


Darüber hinaus: Zweimal im Jahr prämiert der Verein die beste Projektarbeit (Abschluss- bzw. Bachelorarbeit) sowie die besten Studierenden eines Abgangssemesters, jeweils mit 250 Euro pro Person. Die Preise werden im Rahmen der feierlichen Zeugnisübergabe in der Handelskammer Bremen übergeben. Der auszuzeichnende Studierende hat über die gesamte Studiendauer eine sehr gute Leistung erbracht und einen "Einser"-Notendurchschnitt hingelegt.
Herausstechen tut der Anna-Maria-Tetzel-Preis: Hierfür wählen die angehenden Absolventen selbst, ausgezeichnet wird der Kommilitone, der überdurchschnittliches studentisches Engagement gezeigt hat. Ole Heiken beispielsweise war während seiner Studienzeit an der Organisation etlicher Veranstaltungen (USSV, Kaminabende, Exkursionen) beteiligt.

Nele Haasner von der VFA-Geschäftsstelle (im EG am Campus) mit Studienleiter Thomas Zink (r.) und Ole Heiken, Preisträger des Anna-Maria-Tetzel-Preises 2018

Der VFA versteht sich als Plattform für weitere berufliche Kontakte, macht Kooperationen möglich, vertieft Geschäftsverbindungen und schafft den Raum für ein Wiedersehen und Netzwerken mit ehemaligen Kommilitonen – aus und in aller Welt.
Wer mit Absolventen in Kontakt treten möchte meldet sich jederzeit bei Nele Haasner