Von älteren Kollegen hört man gern: "Du musst dir ein Netzwerk aufbauen." Stimmt das - muss ich das? An dieser Stelle werfen wir einen ersten Blick darauf, was Networking genau heißt, was es kann und wie man als DAV-Student unkompliziert einsteigen kann.
Definition vorab: Networking ist der Überbegriff für den Aufbau und die Aufrechterhaltung von Kontakten. Zum Networking gehören die alltäglichen Kontakte, beispielsweise zum Kollegium, zu Kunden, aber auch spezielle Kontakte zu Personen mit den gleichen Interessen. Berufliche Netzwerke fallen in die Kategorie "zielorientiertes Networking", da hier der Zweck existiert, beruflich voneinander zu profitieren.
Ziele des Netzwerkens sind Wissensaustausch, gegenseitige Hilfe und nicht zuletzt der berufliche Vorteil, entweder bei der Jobsuche oder gezielten Karriereplanung. Dabei basiert das Netzwerk auf dem Prinzip der Freundesfreunde: Jedes neue Mitglied bringt weitere neue Kontakte ein. Und so erweitert sich das entstehende Beziehungsgeflecht stetig.
Im Kern kann man in einem Netzwerk zwei Arten von Personen treffen: Menschen, die ähnliche Ziele verfolgen und Menschen, die schon dort sind, wo man selber hinwill.
Starten: Aufbau eines Netzwerks
Networking geht von einer Person oder einem Unternehmen bzw. einer Einrichtung aus - ein Beispiel ist der Ehemaligen-Verein VFA an der DAV, der auch schon während des Studiums benutzt werden kann.
An der DAV existieren verschiedene Netzwerke, nicht nur der VFA. Fast alle Dozenten sind frei an der DAV, arbeiten teils hauptberuflich in (Logistik-) Unternehmen in ganz Deutschland. Dadurch holt die DAV quasi zusätzliche Netzwerke an den Campus - Studierende können diese nutzen, indem sie sich mit ihren Dozenten austauschen, ihnen von ihren beruflichen Plänen erzählen und somit weitere Kontakte "einfordern".
Innerhalb eines Netzwerks kann man Einzelpersonen als "Agenten" bezeichnen; Leute, die besonders viele Kontakte um sich sammeln. Wer diese Personen kennt hat es besonders leicht, weitere Leute kennenzulernen, und das eigene Netzwerk wächst quasi automatisch, denn Agenten wirken wie Multiplikatoren und ermöglichen die Kontaktaufnahme zu sehr vielen unterschiedlichen Menschen in kurzer Zeit.
Die Trägergesellschaft der DAV ist die BVL, die Bundesvereinigung Logistik. Die BVL ist ein offenes Netzwerk von Menschen, die aktiv für ein effizientes Miteinander in der globalisierten Wirtschaft eintreten. Ihr Kernziel ist es, die Bedeutung von Supply Chain Management und Logistik zu vermitteln – sowie deren Anwendung und Entwicklung voranzubringen.
Man versteht sich als aktive Gemeinschaft, deren Mitglieder über ihre Wirkungskreise hinaus schauen wollen, um fachlich und menschlich Nutzen zu ziehen und zu stiften. Die BVL setzt dabei in besonderem Maße auf den Austausch von Wissen und Erfahrung. Wichtiger Motor sind mehr als 290 ehrenamtlich tätigen Funktionsträger, die sich neben ihren Führungs- und Fachaufgaben in ihren Unternehmen in der BVL engagieren.
Für die lokale und regionale Verankerung sorgen rund 40 Regionalgruppen weltweit, die für die Mitglieder mehr als 300 kostenfreie Veranstaltungen im Jahr organisieren. DAV-Studenten haben für die Zeit ihres Studiums eine kostenfreie BVL-Mitgliedschaft inklusive.
Netzwerke können on- und offline stattfinden. Wer regelmäßig aktiv auf Xing oder LinkedIn aktiv ist, der kann sich auch bei einer Jobsuche auf seine Kontakte verlassen. Was heißt "aktiv sein"? Sichtbar sein. Das erreicht man durch regelmäßiges Teilen von interessanten Beiträgen, Kommentieren in Gruppen oder die Teilnahme an Veranstaltungen, die über die jeweilige Plattform kommuniziert werden.
Gerade für Selbständige ist hier die "Selbstvermarktung" eine gute Chance, die man, je nach Bedarf, hochfahren kann. Online besonders interessant: das unmittelbare Einsehen der "Kontakte von Kontakten" zweiten und dritten Grades.
Definition vorab: Networking ist der Überbegriff für den Aufbau und die Aufrechterhaltung von Kontakten. Zum Networking gehören die alltäglichen Kontakte, beispielsweise zum Kollegium, zu Kunden, aber auch spezielle Kontakte zu Personen mit den gleichen Interessen. Berufliche Netzwerke fallen in die Kategorie "zielorientiertes Networking", da hier der Zweck existiert, beruflich voneinander zu profitieren.
Ziele des Netzwerkens sind Wissensaustausch, gegenseitige Hilfe und nicht zuletzt der berufliche Vorteil, entweder bei der Jobsuche oder gezielten Karriereplanung. Dabei basiert das Netzwerk auf dem Prinzip der Freundesfreunde: Jedes neue Mitglied bringt weitere neue Kontakte ein. Und so erweitert sich das entstehende Beziehungsgeflecht stetig.
Ein Netzwerk ist nur so wertvoll wie seine Mitglieder!
Im Kern kann man in einem Netzwerk zwei Arten von Personen treffen: Menschen, die ähnliche Ziele verfolgen und Menschen, die schon dort sind, wo man selber hinwill.
Starten: Aufbau eines Netzwerks
Networking geht von einer Person oder einem Unternehmen bzw. einer Einrichtung aus - ein Beispiel ist der Ehemaligen-Verein VFA an der DAV, der auch schon während des Studiums benutzt werden kann.
An der DAV existieren verschiedene Netzwerke, nicht nur der VFA. Fast alle Dozenten sind frei an der DAV, arbeiten teils hauptberuflich in (Logistik-) Unternehmen in ganz Deutschland. Dadurch holt die DAV quasi zusätzliche Netzwerke an den Campus - Studierende können diese nutzen, indem sie sich mit ihren Dozenten austauschen, ihnen von ihren beruflichen Plänen erzählen und somit weitere Kontakte "einfordern".
Innerhalb eines Netzwerks kann man Einzelpersonen als "Agenten" bezeichnen; Leute, die besonders viele Kontakte um sich sammeln. Wer diese Personen kennt hat es besonders leicht, weitere Leute kennenzulernen, und das eigene Netzwerk wächst quasi automatisch, denn Agenten wirken wie Multiplikatoren und ermöglichen die Kontaktaufnahme zu sehr vielen unterschiedlichen Menschen in kurzer Zeit.
Die Trägergesellschaft der DAV ist die BVL, die Bundesvereinigung Logistik. Die BVL ist ein offenes Netzwerk von Menschen, die aktiv für ein effizientes Miteinander in der globalisierten Wirtschaft eintreten. Ihr Kernziel ist es, die Bedeutung von Supply Chain Management und Logistik zu vermitteln – sowie deren Anwendung und Entwicklung voranzubringen.
In der BVL sind weltweit mehr als 11.000 Fach- und Führungskräfte aus Industrie, Handel, Dienstleistung und Wissenschaft vertreten.
Man versteht sich als aktive Gemeinschaft, deren Mitglieder über ihre Wirkungskreise hinaus schauen wollen, um fachlich und menschlich Nutzen zu ziehen und zu stiften. Die BVL setzt dabei in besonderem Maße auf den Austausch von Wissen und Erfahrung. Wichtiger Motor sind mehr als 290 ehrenamtlich tätigen Funktionsträger, die sich neben ihren Führungs- und Fachaufgaben in ihren Unternehmen in der BVL engagieren.
Für die lokale und regionale Verankerung sorgen rund 40 Regionalgruppen weltweit, die für die Mitglieder mehr als 300 kostenfreie Veranstaltungen im Jahr organisieren. DAV-Studenten haben für die Zeit ihres Studiums eine kostenfreie BVL-Mitgliedschaft inklusive.
| Treffpunkt transport logistic, die weltweite Leitmesse für Logistik und Transport, alle zwei Jahre in München. Jedes Jahr im Oktober findet zudem der Deutsche Logistik-Kongress in Berlin statt, organisiert von der BVL |
| Besonders beliebt: jährliche Kohltour des VFA |
Netzwerke können on- und offline stattfinden. Wer regelmäßig aktiv auf Xing oder LinkedIn aktiv ist, der kann sich auch bei einer Jobsuche auf seine Kontakte verlassen. Was heißt "aktiv sein"? Sichtbar sein. Das erreicht man durch regelmäßiges Teilen von interessanten Beiträgen, Kommentieren in Gruppen oder die Teilnahme an Veranstaltungen, die über die jeweilige Plattform kommuniziert werden.
Gerade für Selbständige ist hier die "Selbstvermarktung" eine gute Chance, die man, je nach Bedarf, hochfahren kann. Online besonders interessant: das unmittelbare Einsehen der "Kontakte von Kontakten" zweiten und dritten Grades.
Networking ist keine Einbahnstraße!
Nicht nur online gilt:
Und nicht nachhaltig. Ein gutes Netzwerk ist aktiv, denn jeder darin erwartet irgendeinen Mehrwert. Dabei gibt es durchaus einen Unterschied je Alter: Ältere Netzwerkmitglieder sind oft "selbstloser - sie brauchen keine Karrieretipps mehr und haben es sich evtl. sogar auf die Fahne geschrieben, junge Leute ganz gezielt zu unterstützen.
Nicht nur online gilt:
Kontaktaufnahme ohne Kontaktpflege ist natürlich nutzlos.
Und nicht nachhaltig. Ein gutes Netzwerk ist aktiv, denn jeder darin erwartet irgendeinen Mehrwert. Dabei gibt es durchaus einen Unterschied je Alter: Ältere Netzwerkmitglieder sind oft "selbstloser - sie brauchen keine Karrieretipps mehr und haben es sich evtl. sogar auf die Fahne geschrieben, junge Leute ganz gezielt zu unterstützen.
Entscheidend für den "Erfolg" des eigenen Netzwerks sind die Qualität der Kontakte und die Frequenz der Kontaktaufnahme. Ein kleines, dicht verwobenes Netzwerk kann durchaus ergiebiger sein als ein besonders großes - nur, weil man "Möglichkeiten ohne Ende" hat heißt das noch nicht, dass man all diese auch für sich nutzen kann.
Vitamin B kann Gold wert sein, wenn es um die Jobsuche geht
Ehrenkodex: Was im Netzwerk ausgetauscht wird, bleibt in der Gruppe.
Durch gezielte Fragen an Berufserfahrene kann man zudem weitere wertvolle Erfahrungen aus der Praxis einsammeln. Beispiele gefällig?
Wenn es um die eigene Karriere geht ist der Austausch zu folgenden Themen sinnvoll: gute Arbeitgeber, Gehälter, Weiterbildungen, wichtige Veranstaltungen, ggf. Nachfolgeregelungen.
Durch gezielte Fragen an Berufserfahrene kann man zudem weitere wertvolle Erfahrungen aus der Praxis einsammeln. Beispiele gefällig?
- Was lieben Sie an Ihrem Job?
- Welche Herausforderungen muss man erwarten?
- Welche Schlüsselfähigkeiten sind absolut erforderlich?
- Was hätten Sie am liebsten schon eher gewusst?
- Welchen Rat würden Sie einem Anfänger wie mir geben?
Lust auf Netzwerken?
DAV-Studenten, die nach Kontakten suchen oder sich im Netzwerk orientieren möchten melden sich gern jederzeit bei Studienleiter Thomas Zink, Nele Haasner vom VFA oder Kirsten Schröder bei der BVL.
Mehr zum Netzwerken mit dem VFA lesen Interessierte hier
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