Short-Sea-Lösungen: Abolventinnen überzeugen mit ihrer Projektarbeit

Die Projektarbeit ist die Abschlussarbeit an der DAV. Um einen aktuellen Bezug zu realen Herausforderungen in der Praxis zu gewährleisten wird sie in der Regel in Absprache mit einem Logistik-Unternehmen aufgesetzt. Einen Monat Zeit haben Studierende dann für die schriftliche Ausarbeitung, anschließend werden die Ergebnisse mündlich präsentiert und verteidigt. Die feierliche Zeugnisvergabe findet nur einen Monat später statt - dann ist alles geschafft ...


"Ermittlung und Gegenüberstellung von Kosten und Emissionen von Short-Sea-Verkehren und der Vergleich derer mit Landtransporten auf ausgewählten Strecken."

So lautet der Titel der ausgezeichneten Projekt- bzw. Abschlussarbeit von Melanie Mels und Theresa Tauschlag, die damit erfolgreich ihr Studium Internationales Logistikmanagement an der DAV abgeschlossen haben.

Nele Haasner und Marc Guse vom VFA mit den Gewinnerinnen der besten Projektarbeit, Theresa Tauschlag und Melanie Mels (r.)

Die beiden frischgebackenen Absolventinnen liefern in ihrer Arbeit handwerklich überzeugende Aufstellungen der Kosten und CO2-Emissionen exemplarischer Transportvorgänge, bei denen deutlich wird, dass Short-Sea-Lösungen im Vergleich zum Lkw oftmals mit niedrigeren Transportkosten und geringeren Emissionen punkten können. Dies ist in der Regel allerdings mit deutlich längeren Laufzeiten verbunden.

Prämiert wurde die Arbeit vom VFA, dem Verein der Förderer und Absolventen der DAV, im Rahmen der Zeugnisübergabe am 20. September in der Handelskammer Bremen. Siebzehn Absolventen des Wintersemesters 2017 nahmen dort ihre Zeugnisse aus den Händen von Uwe Peters, Geschäftsführer der DAV, und Studienleiter Thomas Zink entgegen.



Marc Latarius, Timo Zinner, Tobias Ringert, Barbara Rohdenburg, Nina Brose und Melanie Mels (v. l. n. r.)

Zink dankte besonders Barbara Rohdenburg und Tobias Ringert für ihr Engagement im AStA, Nina Brose und Melanie Mels für die Organisation des USSV und den Semestersprechern Marc Latarius und Timo Zinner. Letztere gaben bei der feierlichen Veranstaltung einen kleinen Rückblick auf die vergangenen zwei Jahre und ließen das Studium noch einmal Revue passieren. Besonderes Highlight war natürlich die Studienreise nach China.

So schnell sind zwei Jahre um: Das Wintersemester bei seinem ersten Tag an der DAV, im Oktober 2017


Nach Abschluss ihres Studiums trennen sich nun die Wege der Absolventen, die entweder an die Partner-Universität Heriot-Watt nach Edinburgh gehen, um ein Master-Studium draufzusetzen, oder in ganz Deutschland wieder zurückkehren in die logistische Praxis. Die Preisträgerin Melanie Mels verschlägt es nicht ganz so weit weg: Sie beginnt bei der Paul Guse GmbH in Weyhe, Niedersachsen. Inhaber ist Marc Guse, selbst ein DAV-Absolvent und seit diesem Jahr Vorstand des VFA.

Wir wünschen allen viel Erfolg bei ihren nächsten Schritten!


Quelle: BVL LOG.Letter, Ausgabe 11/2019